Brezeln backen, Mosten und Buttern waren besondere Highlights.

 Nachdem 18 Schüler der John-Bühler Realschule im vergangenen Mai mit sehr vielfältigen und positiven Erinnerungen aus Pont-de-Vaux zurückgekehrt sind, freuten sie sich mit ihren Familien und Begleitlehrerin Susann Altenburger um so mehr darauf, die französischen Partner vom Collège Antoine Chintreuil nun endlich in Dornhan empfangen zu dürfen. Gleich zu Beginn des Aufenthalts begrüßte nicht nur Schulleiter Mark Kunzelmann, sondern auch Bürgermeister Markus Huber die Gäste der französischen Partnerschule. Geduldig stellten sie  sich den zahlreichen Fragen der französischen Schüler, die von Christine Delay, seit mehr als 20 Jahren Betreuerin der Schülerbegegnung, begleitet wurden. Nach einem gemeinsamen Mittagessen in der Mensa hatten die Schüler viel Spaß beim deutsch-französischen Tischtennis-  und Fußballturnier bzw. beim Backen von "Muffins à la Forêt-Noire".

Sowohl das Leben in einer deutschen Gastfamilie, als auch die Ausflüge in den Schwarzwald (Vogtsbauernhöfe und Triberg), zur Burg Hohenzollern und nach Tübingen hat den französischen Schülern besonders gut gefallen. Mit einem besonders herzlichen Applaus bedankten sich die Schüler für eine kurzweilige und sehr amüsanten Führung auf den Vogtsbauernhöfen, welche ihren Höhepunkt beim anschließenden Mosten und Buttern fand. Aber auch den Unterricht an einer deutschen Schule erwartete die Gruppe aus Frankreich mit Spannung. Obwohl die französischen Jugendlichen durch den frühen Unterrichtsbeginn sehr aus ihrem üblichen Tagesrhythmus kamen, fanden sie es ganz unglaublich, dass man eben u.a. deshalb an einer deutschen Realschule nur maximal zweimal nachmittags Unterricht hat. Ob nun der deutsche oder französische Schulalltag für einen Jugendlichen besser ist, wurde schließlich intensiv diskutiert! Ein besonderes Highlight erwartete die französischen Schüler schließlich noch beim "Adlerbeck" in Dornhan.  Inhaber Martin Schmid nahm sich viel Zeit, mit den Gästen Brezeln und allerlei Laugengebäck herzustellen.  Nach einer sehr intensiven "Austausch-Woche" verabschiedeten sich Lehrer, Schüler und Eltern im Rahmen einer kleinen Abschlussfeier mit Bildern, Eindrücken, vielen Gesprächen und einem kleinen Imbiss von den französischen Partnern. Obwohl der offizielle Teil damit abgeschlossen war, schmiedeten einige Schüler bereits Pläne für zukünftige, private Treffen.

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