Von der virtuellen Idee bis zum realen Produkt: Das doppelstöckige Ausstellungsfahrzeug DISCOVER INDUSTRY – CHANCEN | BERUFE | ZUKUNFT macht in Dornhan erlebbar, wie Ingenieurinnen und Ingenieure denken und arbeiten und wie viel Mathematik und Physik in unseren Alltagsprodukten stecken. Von 24. bis 26. Juni erhalten Schülerinnen und Schüler der John-Bühler-Realschule Einblicke in den industriellen Produktentstehungsprozess. Junge MINT-Akademiker begleiten sie bei der Reise durch die mobile Industriewelt und zeigen berufliche Perspektiven auf.

Maschinen kommunizieren miteinander, Roboter entlasten uns bei eintönigen Tätigkeiten und Augmented-Reality-Brillen ersetzen Bedienungsanleitungen: Die Digitalisierung bietet große Chancen, stellt Unternehmen auf dem Weg dorthin aber auch vor große Herausforderungen. Eine davon ist der hohe Bedarf an qualifizierten Fachkräften aus dem MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik), insbesondere an Ingenieurinnen und Ingenieuren. Um Jugendlichen Lust zu machen, an diesem spannenden Thema mitzuarbeiten, ist die mobile Industriewelt DISCOVER INDUSTRY – CHANCEN | BERUFE | ZUKUNFT im Rahmen des erfolgreichen Programms COACHING4FUTURE in Baden-Württemberg unterwegs. Das gemeinsame Angebot der Baden-Württemberg Stiftung, des Arbeitgeberverbands Südwestmetall und der Regionaldirektion Baden-Württemberg der Bundesagentur für Arbeit macht von Montag, 24. Juni, bis Mittwoch, 26. Juni 2019, an der John-Bühler-Realschule in Dornhan Station. 


3D-scannen, programmieren, smart produzieren: Zu Beginn des Workshops zeigt ein multimedialer Rückblick, wie der gesellschaftliche und technische Fortschritt die industrielle Entwicklung immer mehr beschleunigte. Wie die effiziente Serienproduktion heute erfolgt und welchen Einfluss die digitale Transformation weiter nehmen wird, finden die Schulklassen an fünf Meilensteinen des Produktentstehungsprozesses und weiteren Exponaten heraus. Unter Anleitung der Coaches Dr. Judith Flurer, Dr. Jana Weßing und Industriemeisterin Jaqueline Pernet verwandeln die Jugendlichen zum Beispiel mithilfe eines 3D-Scanners einen Prototyp in ein Computermodell. Ein Roboterarm kann mittels Koordinaten-Eingabe punktgenau gesteuert werden. Und wenn die Mädchen und Jungen ihr selbst konfiguriertes Produkt durch die intelligente Produktionsanlage lotsen, bekommen sie bereits einen Ausblick auf die „Smart Factory“ von morgen. Im Obergeschoss folgen vertiefende Workshops, die Bildungswege und Aufgabengebiete verschiedener MINT-Berufe aufzeigen. Die mobile Industriewelt möchte so die vielseitigen Berufsmöglichkeiten in der Industrie praxisnah und anschaulich vermitteln.

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